Was ist eine Phase-1-Reaktion?

Phase-I-Reaktionen führen funktionale Gruppen in das lipophile Fremdstoffmolekül ein oder verändern allgemein das Molekül enzymatisch in einer Art und Weise, dass die Wasserlöslichkeit steigt.

Was versteht man unter Metabolisierung?

μεταβολή (metabole) Umwandlung, Veränderung], [PHA], bez. den chemischen Umbau körpereigener oder fremder Stoffe durch körpereigene Enzymsysteme. Dabei entstehen Metaboliten.

Was passiert bei der Biotransformation?

Die Biotransformation ist ein Vorgang im Stoffwechsel von Lebewesen, bei welchen nicht ausscheidbare Stoffe durch chemische Prozesse in ausscheidbare Stoffe umgewandelt (transformiert) werden.

Welche Medikamente sind schlecht für die Leber?

Auch zahlreiche Medikamente können eine Leberverfettung verursachen, etwa Glucocorticoide, Methotrexat, Tamoxifen, Valproinsäure, Tetracycline, Nukleosidanaloga oder Amiodaron.

Was ist orale Bioverfügbarkeit?

Die absolute Bioverfügbarkeit gibt die Bioverfügbarkeit einer auf beliebige Weise applizierten (z. B. peroral) Substanz im Vergleich zur intravenösen Gabe an. Die nach oraler Gabe beobachtete Bioverfügbarkeit wird auch orale Bioverfügbarkeit genannt.

Was ist eine metabolische Wirkung?

„Unter einer metabolischen Wirkung wird die Veränderung der biochemischen Prozesse verstanden, die an der normalen Körperfunktion beteiligt sind oder deren Verfügbarkeit für diese von Bedeutung sind, wobei es auf die Verstoffwechselung des Produkts selbst nicht ankommt und die hier in Betracht kommenden Begriffe der …

Wie werden Medikamente verstoffwechselt?

Um- und Abbau von Wirkstoffen im Körper

Die meisten davon finden in der Leber statt. Dort wandeln Enzyme noch nicht wirksame in wirksame Medikamente oder aktive in inaktive Formen um. Eine zentrale Aufgabe übernehmen dabei spezielle Katalysatoren, die sogenannten Cytochrom-P450-Enzyme.

Was bedeutet renal ausgeschieden?

Bei der renalen Elimination werden über die Niere überwiegend wasserlösliche, also hydrophile Substanzen ausgeschieden. Fettlösliche Stoffe werden zwar auch in den Nierenkörperchen (Glomeruli) filtriert, jedoch gelangen sie über die Rückresorption in den Nierentubuli wieder zurück in den Blutkreislauf.

Was sagt Bioverfügbarkeit aus?

Er bezeichnet den prozentualen Anteil des Wirkstoffs einer Arzneimitteldosis, der unverändert im systemischen Kreislauf zur Verfügung steht. Die Bioverfügbarkeit ist eine Messgröße dafür, wie schnell und in welchem Umfang ein Arzneimittel resorbiert wird und am Wirkort zur Verfügung steht.

Wie ist die Bioverfügbarkeit definiert?

Die Bioverfügbarkeit gibt an, in welchem Umfang, in welcher Zeit und an welchem Ort der Arzneimittelwirkstoff nach der Einnahme im Körper wirkt. Die Bioverfügbarkeit hängt von der Art der Arzneiform ab, von der Resorptionsgeschwindigkeit und ‑quote des Wirkstoffes sowie von einem möglichen First-Pass-Effekt.

Was bedeutet höhere Bioverfügbarkeit?

Je höher die gemessene Wirkstoffmenge im Blut ist, desto besser ist die Bioverfügbarkeit. Sie wird prozentual angegeben. Ist etwas zu 100 % bioverfügbar, bedeutet das, dass der Körper den Nährstoff (bei Nahrungsergänzungsmitteln oder Lebensmitteln) bzw. Wirkstoff (bei Arzneien) ideal aufnehmen kann.

Was beeinflusst die Bioverfügbarkeit?

Faktoren, die die Bioverfügbarkeit beeinflussen sind die Denaturierung während der Lebensmittelzubereitung und der Verdauung (Freisetzung aus der zellulären Matrix), die Anwesenheit von Stoffen, die um den gleichen Absorptionsweg konkurrieren (Kupfer und Eisen hemmen die Zinkabsorption), Komplexbildner (Phytat bildet …

Wie lässt sich die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen erhöhen?

Lebensmittel kombinieren: Einige Lebensmittel enthalten resorptionsfördernde Substanzen, die die Bioverfügbarkeit bestimmter Nährstoffe erhöhen. So kann der Körper die Mineralstoffe Zink, Eisen und Calcium in Kombination mit Vitamin C besser aufnehmen.

Wann nimmt der Körper am besten Vitamine auf?

So werden die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K besser absorbiert, wenn gleichzeitig eine fetthaltige Speise verzehrt wird. Zudem können sich die einzelnen Vitamine und Mineralstoffe gegenseitig positiv beeinflussen: Calcium wird besser mit Vitamin D aufgenommen. Eisen wird besser mit Vitamin C resorbiert.

Welche Vitamine braucht der Körper ab 60?

Wichtige Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente im Alter

Senioren weisen häufig eine Unterversorgung an Vitamin D, Vitamin B12, Folsäure, Magnesium, Calcium sowie Eisen, Selen und Zink auf. Vitamin D erfüllt zahlreiche lebenswichtige Funktionen in unserem Körper.

Welche Vitamine sollten nicht zusammen eingenommen werden?

Allerdings gibt es auch Vitamine, die nicht zusammen eingenommen werden sollen.

  • Eisen sollte nicht mit Calcium, Magnesium und Zink kombiniert werden, da sie sich gegenseitig aus der Oxidationsstufe verdrängen. …
  • Folsäure soll nicht mit Zink kombiniert werden, da dadurch die Aufnahme verhindert wird.