Was ist die Adnexregion?


Was versteht man unter adnexe?

Der Begriff Adnexe wird als zusammenfassende Bezeichnung für die Anhangsgebilde der Urogenitalregion oder für Hautanhangsgebilde verwendet.

Was gehört zu den Adnexen?

Zu den weiblichen Adnexen zählen Tuben und Ovarien, zu den männlichen Adnexen Prostata und Samenblase, im weiteren Sinn auch Hoden, Nebenhoden und Samenleiter.

Was ist die Aufgabe der Eileiter?

Der Eileiter (Tuba uterina oder Ovidukt) verbindet den Eierstock mit der Gebärmutter. Der Eileiter ist paarig angelegt, je einer geht aus jeder Seite der Gebärmutter hervor. Er ist der Ort, wo die Befruchtung einer reifen Eizelle stattfindet, und transportiert diese dann in die Gebärmutter.

Was ist ein Adnexprozess?

Was bedeutet Adnexprozess? Adnexprozesse werden meist durch auftretende Beschwerden oder im Rahmen von Routineuntersuchungen, z.B. mittels transvaginalem Ultraschall, entdeckt. Meist handelt es sich um bei Adnexprozessen um Zysten des Eierstocks (Ovar), also mit Flüssigkeit gefüllten Hohlräumen.

Kann eine Eierstockzyste gefährlich werden?

In den meisten Fällen stellen Zysten am Eierstock keine gesundheitliche Gefahr dar. Sie können aber sehr selten zu bösartigen Erkrankungen wie Eierstockkrebs führen und sollten daher regelmäßig kontrolliert werden. Eine Stieldrehung ist allerdings eine gefährliche und schmerzhafte Komplikation.

Was heißt Adnexexstirpation?

eine Adnexexstirpation (Entfernung von Eileitern und Eierstöcken) durchgeführt werden.

Wie merkt man dass man Eierstockkrebs hat?

Eierstockkrebs, Ovarialkarzinom – Symptome

  • unklare Schmerzen oder Beschwerden im Bauch.
  • unbestimmte Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und Blähungen.
  • Zunahme des Bauchumfangs ohne Gewichtszunahme (Bauchwassersucht)
  • häufigeres Wasserlassen als bisher üblich.
  • Blutungen außerhalb der Monatsregel oder nach den Wechseljahren.

Wie bekommt man eine Zyste am Eierstock?

Die Follikel- oder Bläschenzyste kann entstehen, wenn der Eisprung hormonbedingt ausfällt und die Eizelle im Eierstock verbleibt. Ihre Schutzschicht, der sogenannte Follikel, produziert dort weiter Flüssigkeit und entwickelt sich zu einer Zyste.

Wann ist eine Eierstockzyste groß?

Die meisten Eierstockzysten sind 1 bis 3 Zentimeter groß und bilden sich innerhalb weniger Monate wieder zurück. Nur selten werden sie so groß, dass sie starke Beschwerden verursachen. In Ausnahmefällen können sie bis auf 15 bis 30 Zentimeter Durchmesser anwachsen.

Wann muss eine Zyste operiert werden?

Nur wenn Beschwerden auftauchen, etwa ein Druckgefühl oder Schmerzen beim Schlucken, oder die Zyste so stark wächst, dass sie von außen sichtbar ist und kosmetisch stört, sollte sie operativ entfernt werden.

Wie entsteht ein Tumor am Eierstock?

Bösartige Tumoren wie Eierstockkrebs entstehen durch mehrere Veränderungen (Mutationen) im Erbgut einzelner Zellen. Diese Veränderungen können im Laufe des Lebens spontan auftreten, sie können durch äußere Faktoren, wie beispielsweise den Lebensstil, ausgelöst werden oder die Veränderungen sind erblich bedingt.

Was ist ein teratom?

Teratome sind zumeist gutartige Geschwulste mit erstaunlichen Eigenschaften: In ihrem Innern können sich Haare, Knochen und sogar Zähne verstecken. Der Grund: Sie bestehen aus Stammzellen – und das könnte sie einmal zu einer Art Ersatzteillager machen.

Wie entsteht ein Teratom?

Man vermutet, dass reife Teratome aus versprengten Keimzellen entstehen, die während der Embryonalentwicklung an einen falschen Ort gelangen. Aber auch die Entstehung durch spätere Verschleppung, beispielsweise während einer Operation oder durch ein Trauma, ist nicht ausgeschlossen.

Wie sieht ein Teratom aus?

Makroskopisch sind reife Teratome leicht erkennbar. Ein zystischer Hohlraum ist gefüllt mit gelbem talgartigem Material durchmischt mit Haaren. Die Zystenauskleidung gleicht Haut. Eine oder mehrere polypoide Formationen bestehend aus Fettgewebe ragen in das Zystenlumen (sogenannter Kopfhöcker).

Wo treten Teratome auf?

Es handelt sich um eine seltene Erkrankung. Am häufigsten treten Teratome am Steißbein (sacrococcygeales Teratom), in den Eierstöcken (ovarielles Teratom), in den Hoden (testikuläres Teratom) und im Brustraum auf (mediastinales Teratom). Selten kommen sie auch am Hals oder im Gehirn vor.

Was ist ein reifes Teratom?

Ein reifes Teratom ist ein Keimzelltumor der von pluripotenten Keimzellen ausgeht. Aus diesem Grunde beinhalten die Tumore auch Gewebekomponenten, die aus allen drei Keimblättern enstehen, ektodermale Elemente wie Haut und Hautanhangsgebilde insbesondere Talgdrüsen dominieren jedoch, daher das Synonym Dermoidzyste.

Woher kommen Dermoidzysten?

Dermoidzysten entstehen aus Gewebe, das während der Embryonalentwicklung versprengt wurde. Sie können Gewebsanteile aller drei Keimblätter aufweisen und besitzen eine ausgeprägte Variabilität im Hinblick auf ihre Differenzierung. Häufig enthalten sie Haare, Zähne, Adnexe, Knochen oder Fett.

Ist ein Teratom eine Zyste?

Ein reifes zystisches Teratom ist eine Art gutartiger Eierstocktumor. Es entwickelt sich aus den Keimzellen im Eierstock. Es ist der häufigste nicht-kanzeröse Ovarialtumor bei Erwachsenen.

Ist dermoid gefährlich?

Wie gefährlich sind Dermoidzysten? Ab einer Größe von sechs Zentimetern besteht das Risiko, dass sich der Eierstock eindreht, die Blutversorgung abschnürt und somit abstirbt, er stranguliert sich sozusagen selbst. Eine Entartung, also Bildung von bösartigem Krebsgewebe, ist bei Frauen sehr selten.

Was ist ein dermoid?

Dermoide (auch dermale Zysten oder Dermoidzysten) und Epidermoide (auch epidermale Zysten oder Epidermoidzysten) sind gutartige, angeborene Tumoren. In der Regel präsentieren sie sich als sehr langsam wachsende und schmerzlose Zysten.