Was ist das Ziel der pflegerischen Versorgung eines Patienten mit einer Kopfverletzung?


Was macht man bei einer Kopfverletzung?

Lagern Sie die Person mit leicht erhöhtem Oberkörper. Versuchen Sie, den Kopf der Person so wenig wie möglich zu bewegen. Falls vorhanden: Decken Sie Wunden im Bereich des Kopfes mit einer sterilen und keimfreien Wundauflage ab. Lassen Sie die verletzte Person nicht alleine und überwachen Sie die Atmung.

Was sind Kopfverletzungen?

Kopfverletzungen, bei denen das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen wurde, sind besonders besorgniserregend. Häufige Ursachen für Kopfverletzungen sind unter anderem Stürze, Autounfälle, Körperverletzungen und Sport- und Freizeitverletzungen.

Kann man sich von einem Schädel-Hirn-Trauma erholen?

Prognose und Verlauf bei Schädel-Hirn-Traumata

Von den Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma versterben 30-40%, 2-14% verbleiben in einem posttraumatischen vegetativen Zustand, also im Koma. 10-30 % bleiben schwer behindert, 17-20% mittelgradig behindert und 7-27 % erholen sich gut (1).

Ist Schädel-Hirn-Trauma gefährlich?

Das Gehirn weist starke Verletzungen auf. Der Patient kann neurologische Symptome wie Lähmungen oder epileptische Anfälle entwickeln. Des weiteren kann es zu Störungen der Atmung und des Kreislaufes kommen. Ein schweres Schädelhirntrauma ist lebensbedrohlich.

Welche Stelle am Kopf ist tödlich?

Kopfschüsse sind oft tödlich. Vor allem Treffer der tiefen Hirnstrukturen (Zwischenhirn, Hirnstamm, Medulla oblongata) führen sofort zu Atem- und Kreislaufstillstand. Weiter peripher gelegene Hirnschäden können zunächst überlebt werden, manchmal bleibt das Opfer sogar bei Bewusstsein.

Wie lange dauert eine Kopfverletzung?

Innerhalb von vier bis sieben Tagen verschwinden die Beschwerden normalerweise wieder. Manchmal plagen sie den Patienten aber auch länger. Dauern die Beschwerden mehr als eine Woche an, sollten Sie erneut einen Arzt aufsuchen.

Wie merkt man dass man eine Hirnblutung hat?

Symptome: Woran Sie eine Hirnblutung erkennen

  • akute Lähmungen.
  • plötzliches, starkes allgemeines Unwohlbefinden und Schwäche.
  • plötzlicher Schwindel und Koordinationsstörungen.
  • plötzliche Sprach- und Empfindungsstörungen.
  • plötzliche Sehstörungen und Probleme bei der Atmung.
  • akute Bewusstlosigkeit und Störungen des Bewusstseins.

Wie lange nach Sturz kann Hirnblutung auftreten?

Hirnblutungen zeigen sich typischerweise erst nach einigen Stunden nach dem Unfall auf. Zur Sicherheit dehnt man dieses Zeitfenster auf 24 oder manchmal 48 Stunden aus.

Was kann bei Schädel-Hirn-Trauma passieren?

Ein Schädel-Hirn-Trauma (kurz SHT) ist eine Verletzung (Trauma) des Schädelknochens, die mit einer Schädigung des Gehirns einhergeht. Dabei können am knöchernen Schädel etwa Prellungen oder Brüche entstehen, ein Trauma des Gehirns kann Bewusstseinsstörungen, Schwindel und Übelkeit auslösen.

Wie lange krank bei Schädel-Hirn-Trauma?

Hat der Betroffene ein leichtes SchädelHirnTrauma, wird er stationär aufgenommen und in den nächsten 24 Stunden überwacht. Ein leichtes SHT heilt in der Regel innerhalb von rund vier Wochen von alleine aus.

Wo ist der Kopf am empfindlichsten?

Auch diverse Bewegungsstörungen zählen zu den Spätfolgen. Beim Aufprall des Kopfes auf die Schulter des Gegenspielers oder beim Sturz auf dem eisglatten Gehweg knallt das Gehirn gegen die Schädelwand: Das Gehirn als lebenswichtiges und besonders empfindliches Organ liegt gut geschützt im Inneren des Schädels.

Wie gefährlich ist ein Schlag auf die Schläfe?

Ein Schläfenbeinbruch kann eine Gesichtslähmung, einen Hörverlust, Blutergüsse hinter dem Ohr und Bluten aus dem Ohr verursachen.

Warum sind Schläge auf den Hinterkopf gefährlich?

Ein Schlag auf den Hinterkopf fördert das Denkvermögen – so der platte Spruch gewaltbereiter Mitmenschen. Dass Schläge mitnichten leistungs- oder gesundheitsförderlich sind, wissen Traumatologen, Sportmediziner und Neurologen schon lange.